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NACHT
Mondscheinnacht, mal hell mal dunkel
Mondscheinnacht, hab keine Angst
Mondscheinnacht, dunkle Schatten
dort wo du um dein Leben bangst
Der Mond, er ist hell und groß
Beängstigend der böse Wald
Das Kind es sucht der Mutter Schoß
Es wird schlafen bald, bald, bald
Das Käuzchen ruft, es weht der Wind
Nach Mutter schreiend weint das Kind
Sie tauchen auf, die Tiere der Nacht
Im dunkeln sind sie aufgewacht
Sie schreien, jagen, laufen fort
Das Kind will weg von diesem Ort
Es fürchtet sich und will verschwinden
Weg, weg im Erdboden versinken
Es läuft weiter durch den Wald
Dunkel ists und es ist kalt
Frieren tut das arme Kind
Und immer noch weht starker Wind
Das Kind wird müder immer mehr
Komm mein Kindchen setz dich her
Halte an und leg dich nieder
Dann kommt auch der Tag bald wieder
Da schläft es friedlich unterm Baum
Im Osten kann man helles schaun
Die Sonne kommt und es wird warm
Und siehe da, der Wald wirkt zahm
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